Foto: K.-E. Crönlein/GBS

German BaseStream bei der POLIZEI

Vorstellung und Aufgaben

LAUTERBACH
German BaseStream (GBS) begleitete eine Besuchergruppe, die am 19. August die Polizeidirektion Vogelsberg, Station Lauterbach, die zum Polizeipräsidium Osthessen gehört, besuchte. Im Neubau begrüßte Wolfgang Keller, Polizeihauptkommissar (PHK) und Pressesprecher die Besucher und führte die Gruppe in den Konferenzraum für 200 Personen (bestuhlt für 100 Personen). Der Neubau der Polizeidirektion Vogelsberg sowie der Polizeistation Lauterbach wurde im September 2011 eröffnet und die „Schlüssel“ übergeben. Die Grundsteinlegung war im Juni 2009. Wolfgang Keller hat von seinem Büro aus einen schönen Blick auf die Altstadt von Lauterbach. Früher war alles anders. Wolfgang Keller: „Wir von der Direktion waren früher gegenüber bei der Töpferei Bauer im Obergeschoß.“ Die Station selbst war im alten roten Backsteinbau.

Nach der Begrüßung der Besucher und seiner eigenen Vorstellung erklärte Wolfgang Keller, was sich hinter dem Begriff Polizei, Polizeiarbeit, verbirgt und wie sich das Ganze aufbaut.

Keller, der zur Führungsgruppe gehört, hat die Aufgabe, den dienstlichen Betrieb in der Vogelsberger Polizei zu organisieren und zu managen. Dazu gehört es auch, seine Kollegen zu informieren, wenn es z. B. Änderungen gibt oder auch weitere Einsatzkräfte anzufordern oder Kollegen zu anderen Stationen zu schicken. Seit 2010 hat er das Amt des Pressesprechers inne. Keller: „Presse-/Öffentlichkeitsarbeit hat also viel mit Presse zu tun. Ich bin verantwortlich für die Geschichten, die Sie in den Zeitungen lesen.“ So auch dieser Bericht hier. (Anm. d. Red.) Das sind Berichte über Einbrüche, Verkehrsunfälle oder Veranstaltungen, die im Vogelsberg waren; „dann kommt das aus meiner Tastatur“, so Keller. Natürlich muss er auch vor die Mikrofone und Kameras für die Radio- und TV-Stationen.

Wolfgang Keller hat auch die Aufgabe der Prävention, wo es um die kriminalpolizeiliche Beratung geht, was sich Einbruchsschutz nennt. Keller: „Ich fahre also raus zu den Leuten und berate sie vor Ort in ihrem Eigenheim oder auch bevor sie es bauen, was sie beachten sollten, um ihr Haus sicherer zu machen.“ Auch wenn es um den Objektschutz im gewerblichen Bereich oder öffentliche Gebäude geht, bietet Wolfgang Keller seine Beratung an. Eine Besucherin hakte noch einmal nach, ob der Privatmann das auch kostenlos in Anspruch nehmen könne. Keller: „Richtig, dann machen Sie mit mir einen Termin aus, ich komme zu Ihnen und berate Sie vor Ort. Das ist eine Objektbegehung. Wir gehen außen herum, vom Keller bis zum Dachboden, schauen uns die Zugänge bzw. Eingänge vom Haus an, alles, was von außen aufgeht, wie Fenster und Türen, das schaue ich mir an. Danach kann ich Ihnen sagen, jawohl, das kann man so lassen, das ist Einbruchsschutz oder man könnte das eine oder das andere verbessern.“

Prävention bedeutet für die kriminalpolizeiliche Beratung verhindern. „Wir wollen dem Einbrecher das Leben so schwer wie möglich machen„, so Keller. Einen totalen Einbruchsschutz kann er nicht „verkaufen“, betont Wolfgang Keller. Zur Vorbeugung gehört auch das richtige Verhalten an der Haustür oder am Telefon, vor allem im Seniorenbereich, Stichwort „Enkeltrick“ (Anm. d. Red.)

Eine weitere Aufgabe von Wolfgang Keller ist der Opferschutz, den er noch nicht so lange im Repertoire hat. Der Opferschutz ist für Menschen, die Opfer von schweren Straftaten, wie z. B. nach einem Einbruch, einem Überfall oder nach einem Tötungsdelikt geworden sind. Keller: „Dann bin ich also auch für die Angehörigen als Ansprechpartner da und kann ihnen Hilfestellungen geben, wo sie sich Hilfe holen können, entweder „WEISSER RING“ oder ein psychologischer Dienst.“
Nachfrage von GBS:
„Das heißt also, die Opfer stehen nicht, wie es allgemein von der Bevölkerung wahrgenommen wird, alleine da?
Wolfgang Keller darauf:Nein! Nein! Ich muss aber ehrlicherweise sagen, dass das noch sehr in den Anfängen steckt. Wir hier in Hessen sind da noch nicht ganz so gut aufgestellt, sage ich mal, wie in anderen Bundesländern, wie z. B. Rheinland Pfalz. Die sind da schon viel weiter als wir. Die haben Sozialpädagogen dafür extra eingestellt, die sich dann um die Leute kümmern. Hier macht es noch mehr die Polizei. Aber es ist im Aufbau und wir hoffen, dass wir langsam besser Fuß fassen und das noch mehr bekannt machen in der Bevölkerung.“

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1 Kommentar

  1. Having read this I thought it was really informative. I appreciate you taking the time and energy to put this information together.
    I once again find myself spending way too much time both reading and leaving comments.
    But so what, it was still worthwhile!

    Übersetzung:
    Nachdem ich das gelesen hatte, fand ich es wirklich informativ. Ich weiß es zu schätzen, dass Sie sich Zeit und Energie nehmen, um diese Informationen zusammenzustellen.
    Ich verbringe wieder viel zu viel Zeit damit, zu lesen und Kommentare zu hinterlassen.
    Aber was soll’s, es hat sich trotzdem gelohnt!

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  1. GBS News-Online wird 5 Jahre!

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