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Große Anteilnahme nach tödlichem Unfall – Trauer um 19-Jährige

Es wird noch einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis ein Gutachten zur genauen Unfallursache vorliegt

PETERSBERG
Die Anteilnahme nach dem tödlichen Unfall (wir berichteten hier) auf der A7 am Sonntagabend ist groß: Eine 19-Jährige aus Fulda, die sich auf dem Beifahrersitz befand, kam ums Leben. Ihre 20-jährige Schwester überlebte schwer verletzt. Familienangehörige und Freunde legten am Montag Blumen, Kerzen und ein Bild nieder.

Die beiden Schwestern waren auf der A7 unterwegs. Nach ersten Erkenntnissen geriet der BMW, der aus Richtung Süden kam, aufgrund von überhöhter Geschwindigkeit im Abfahrtsbereich nach links von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug geriet über die im Boden eingelassene Leitplanke in die Grünfläche zwischen Abfahrt und Auffahrt der Autobahn. Von hier schleuderte das Fahrzeug noch über die Fahrbahn der Auffahrt und landete auf dem Dach in der dahinter befindlichen Senke zwischen Bäumen und Geäst. Die 20-jährige Fahrerin konnte sich selbst befreien, ihre 19-jährige Schwester musste geborgen werden und verstarb wenig später im Krankenhaus.

Ein Gutachter wurde hinzugezogen. Laut Stefan Müller, Pressesprecher vom Polizeipräsidium Osthessen, werde es noch einige Tage oder sogar Wochen dauern, bis ein Gutachten zur genauen Unfallursache vorliegt.

Am Montag waren den ganzen Tag über immer wieder Menschen an der Unfallstelle. Laut Müller sei es völlig verständlich, dass Angehörige und Freunde um das junge Mädchen trauern. Allerdings warnt er auch vor der gefährlichen Stelle. „Es gilt äußerste Vorsicht„, sagt Müller. Gerade auf der Autobahn seien die hohen Geschwindigkeiten der vorbeifahrenden Fahrzeuge oft nur sehr schwer einschätzbar.

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