Symbolfoto: pixabay

Fahrzeugbrand – Vollsperrung BAB 4

Rund 80.000 Euro Sachschaden – Autobahn rund 5 Stunden gesperrt

BAB 4 / WILDECK
Ein 34-jähriger Fahrer aus Polen befuhr am Donnerstag gegen 20.15 Uhr, mit seinem Sattelzug die A4 von der AS Wildeck Hönebach in Fahrtrichtung Dresden. Kurz vor der AS Wildeck Obersuhl bemerkte der Fahrer einen Leistungsverlust seiner Zugmaschine. Unmittelbar im Anschluss schlugen schon die Flammen aus dem Motorraum hervor. Der Fahrer stoppte daraufhin sofort seinen mit 6 Paletten (ca. 4.800 Liter) Lacke und Farben beladenen Sattelzug.

Erste Löschversuche scheiterten
Erste Löschversuche des polnischen Fahrzeugführers scheiterten. Hieraufhin alarmierten weitere Verkehrsteilnehmer unverzüglich die Feuerwehr.

Feuerwehr hatte Brand schnell unter Kontrolle
Zum Einsatz kam die Feuerwehr Obersuhl, welche den Brand glücklicherweise schnell unter Kontrolle bekam und so ein weiteres Übergreifen der Flammen auf die Ladung verhindern konnte. Da es sich bei der Ladung um Gefahrgut handelte, wurde der Gefahrgutzug des Landkreises Hersfeld/Rotenburg alarmiert und in der Nähe der Brandstelle bereitgestellt.

Nach Abschluss der Löscharbeiten konnte die Brandstelle an die zuständige Autobahnmeisterei übergeben werden. Die schwierige Bergung des durch den Brand beschädigten Sattelzuges wurde durch ein regionales Abschleppunternehmen vorgenommen.

Für die Dauer der Löscharbeiten und die anschließende Bergung musste die Autobahn A 4 in Fahrtrichtung Dresden voll gesperrt bleiben. Am Freitagmorgen gegen 04.40 Uhr konnte die Vollsperrung aufgehoben werden. Die Brandstelle auf dem rechten Fahrstreifen bleibt bis zur Begutachtung durch den Straßenbaulastträger weiterhin gesperrt. Der Schaden am Sattelzug wird auf ca. 80.000 Euro geschätzt.

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