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Schwerer Motorradunfall bei Götzen

Motorradfahrer kam mit Rettungshubschrauber in eine Klinik

GÖTZEN / ULRICHSTEIN
Update: 13:52 Uhr
Um 10.47 Uhr (MEZ) meldete die Leitstelle des Vogelsbergkreises einen Motorradunfall mit dem Stichwort „Fahrer hängt im Baum“.

Ein 19-jähriger aus Schotten war mit einem Kumpel auf einer Landstraße bei Götzen unterwegs. In einer Kurve lag Kot von Wildtieren auf der Straße. Dies erkannte der Motorradfahrer vermutlich zu spät. Fahrer und Maschine rutschten über die Straße und flogen eine drei Meter hohe Böschung hoch. Während das Bike im Wald dahinter einschlug, blieb der Mann auf einem Ast in einem Baum hängen. Sein Freund, der das Unglück mitansehen musste, stoppte sofort und wählte den Notruf.

Der 19-Jährige wurde vor Ort über längere Zeit von einem Notarzt behandelt und kam schwer verletzt per Rettungshubschrauber Christoph 28 in das Klinikum Fulda. Für die Feuerwehrkräfte ist es besonders tragisch, denn der junge Mann ist ein Kamerad aus den eigenen Reihen. Entsprechend betroffen waren die Feuerwehrleute an der Einsatzstelle. Auch die Eltern des jungen Mannes waren vor Ort und mussten betreut werden.

Als Sachschaden geht die Polizei derzeit von geschätzten 5.000 Euro aus. Am Einsatzort waren die Feuerwehr Götzen mit acht Einsatzkräften, die Polizei und die Bergwacht. Derweil konnte die Polizei zwei mögliche Unfallursachen ausmachen. Zum einen vermutet die Polizei, dass der 19-Jährige womöglich etwas zu schnell unterwegs war. Zum anderen fanden die Beamten auf der Straße Kot eines Wildtieres, auf dem das Motorrad weggerutscht zu sein scheint. Die genaue Ursache muss nun bei den weiteren Ermittlungen herausgefunden werden.

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