Symbolfoto: pixabay

A 49: 19 Strafverfahren nach Abseilaktionen

19 A49-Gegner haben sich wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung zu verantworten

GIESSEN / A3 / A5 / A661
Gegen 07.00 Uhr seilten sich heute Morgen mehrere Ausbaugegner an unterschiedlichen Autobahnbrücken im Rhein-Main-Gebiet ab.

Betroffen waren die BAB 3 am Wiesbadener Kreuz, die BAB 661 zwischen „Kaiserlei-Kreisel“ und Taunusring sowie die BAB 5 in Höhe des Luftbrückendenkmals / Zeppelinheim. Die betroffenen Autobahnabschnitte mussten daher aus Sicherheitsgründen jeweils für beide Fahrtrichtungen gesperrt werden, wodurch sich kilometerlange Staus bildeten.

Spezialkräfte angefordert
Um die Aktionen zu beenden, wurden speziell dafür ausgebildete Einsatzkräfte der Polizei teilweise u.a. mittels Hubschrauber an die Einsatzorte entsendet, um die Aktivisten sicher von den Autobahnbrücken herunterzuholen.

Bereits um ca. 10.30 Uhr war die BAB 661 wieder frei befahrbar; die Autobahngegner dort wurden in Gewahrsam genommen.

Auf der BAB 3 wurde die Brücke am Wiesbadener Kreuz ebenfalls geräumt. Auch dort konnte die Vollsperrung für den Verkehr gegen 11.00 Uhr wieder frei gegeben werden.

Der betroffene Autobahnabschnitt der BAB 5 konnte gegen 12.00 Uhr wieder für den Fahrzeugverkehr frei gegeben werden.

Autobahngegner dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt
Im Zusammenhang mit den Abseilaktionen wurden insgesamt 12 Aktivisten, die sich an den drei Brücken abgeseilt hatten, in Polizeigewahrsam genommen. Weitere 18 Autobahngegner, die die Abseilaktion an den drei Brücken unterstützten, wurden ebenfalls dem Gewahrsam zugeführt.

Wie bereits bekannt, ereigneten sich während einer Abseilaktion zwei Unfälle auf der A 661.

Im Zusammenhang mit den Abseilaktionen an Autobahnbrücken im Rhein-Main-Gebiet ist ergänzend anzufügen, dass sich mehre Auffahrunfälle im Rückstau ereigneten, die ausschließlich Sachschäden zur Folge hatten. Bei den Abseilaktionen wurden insgesamt 30 Personen festgestellt. 19 dieser Personen haben sich nun, nach einer vorläufigen Bewertung der Staatsanwaltschaften Frankfurt und Wiesbaden, wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Nötigung zu verantworten.

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