Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Alle Feuerwehren Bad Soden-Salmünsters nun mit Wärmebildkameras ausgerüstet

Ein wichtiges Einsatzmittel zur Menschenrettung

BAD SODEN-SALMÜNSTER
Die Feuerwehr der Stadt Bad Soden-Salmünster hat ihre Ausrüstung für die Menschenrettung ergänzt bekommen. Am Donnerstag konnte Bürgermeister Dominik Brasch Wärmebildkameras an die Wehrführer mehrerer Stadtteil-Feuerwehren übergeben. Damit sind nun alle acht Feuerwehren im Stadtgebiet mit diesem Einsatzmittel ausgerüstet. „Wir verbessern die Einsatzausrüstung der Feuerwehr und erhöhen damit die Sicherheit für die Bevölkerung.“, erklärte der Bürgermeister.

Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

In der Pressemitteilung heißt es, eine Wärmebildkamera dient bereits dem Angriffstrupp beim ersten Vorgehen als wichtiges Einsatzmittel zur Menschenrettung. Mittels Wärmebildkamera können Menschen, die gerettet werden müssen, gesucht und gefunden werden. Auch Brand- und Hitzestellen können somit besser, schneller und nicht-invasiv lokalisiert werden.

„Damit verhindern wir zum Beispiel konkret Schäden, da wir Brandnestern entdecken können, ohne mehrere Wände einzureißen.“, erläuterte Stadtbrandinspektor Oliver Lüdde. Er erinnerte an die erste Wärmebildkamera, die 2009 für die Feuerwehr der Stadt Bad Soden-Salmünster beschafft wurde und im Einsatzleitwagen verladen wurde. Inzwischen sind diese günstiger und gehören zum Standard im Feuerwehreinsatz. Anschließend wurden die Feuerwehren Salmünster und Huttengrund ausgerüstet und im letzten Jahr – durch die Sparkassenversicherung – auch die Feuerwehr Mernes. Nun wurden auch die Feuerwehren Ahl, Alsberg, Katholisch-Willenroth und Kerbersdorf ausgestattet. Die Feuerwehr Bad Soden bekam zudem eine Ersatzbeschaffung, die vom Förderverein der Feuerwehr Bad Soden mitfinanziert wurde. Die Einsatzkräfte werden in nächster Zeit in den Feuerwehren in das Gerät eingewiesen und sich mit den Einsatzmöglichkeiten und der Handhabung im Einsatzfall vertraut machen.

Foto: Feuerwehr Bad Soden-Salmünster

Aufgrund der Corona-Sicherheitsmaßnahmen fand die Übergabe im kleinen Kreis kurz mit Abstand und Maske statt. Bürgermeister Brasch verzichtete auch auf eine persönliche, händische Übergabe. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften für die Disziplin und bat auch weiterhin um ein konsequentes Einhalten der Regelungen.

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