Mädchen (3) in Fulda vermisst

80 Einsatzkräfte suchen rund um die Teiche in den Fulda-Auen und um das Wohngebiet gegenüber der Frankfurter Straße

Update 01.12.2020, 15.59 Uhr:
Im Zuge der intensiven Suchmaßnahmen nach der seit Montagabend (30.11.) vermissten 2-jährigen Timnit haben die Taucher – die sogenannten Strömungsretter – des DLRG bei der Absuche des Fulda Kanals – rückwärtig der Filzfabrik – am heutigen Nachmittag ein lebloses Kind aufgefunden. Nach den bisherigen Erkenntnissen dürfte es sich um die vermisste Timnit handeln.

Update 01.12.2020, 12.55 Uhr:
Der Suchbereich wurde im Vergleich zu gestern erweitert. Die Einsatzkräfte sind auch im Bereich der Fuldaaue auch in Richtung Johannisberg und in Richtung Feuerwache unterwegs. Auch im Bereich des Hauses suchen die Beamten weiter und befragen Anwohner und Familie, in der Hoffnung weitere Erkenntnisse zum Verschwinden des Mädchens zu erhalten.

Update 01.12.2020, 10.50 Uhr:
Heute Morgen führt die Polizei Fulda die Suche fort und wird dabei unterstützt von einer oberen zweistelligen Anzahl von Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei des Polizeipräsidiums Frankfurt und der Bundespolizei aus Hünfeld. Außerdem wird eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Auch die Feuerwehr Fulda und das DLRG sind erneut im Einsatz, um die Gewässer in der Fuldaaue erneut abzusuchen.

FULDA
Seit 19.30 Uhr ist in Fulda aus der Frankfurter Straße / Bereich Westring die zweijährige Timnit abgängig. Sie verließ unbeobachtet ihr Elternhaus. Zur Zeit laufen umfangreiche Suchmaßnahmen.

Wie die Polizei berichtet, hatte die kleine Timnit am Abend unbeobachtet die Wohnung verlassen. Im Einsatz sind die Polizei, die Rettungshundestaffel und die Feuerwehr mit insgesamt rund 80 Personen. Während die Hunde versuchen, die Fährte des Mädchens aufzunehmen, sind die übrigen Einsatzkräfte zu Fuß und mit Fahrzeugen unterwegs. Von einem Boot aus wird auch das Ufer der Fuldakanals abgesucht. Inzwischen suchen auch zahlreiche Anwohner und andere hilfsbereite Bürger nach dem Mädchen.

Nach derzeitigem Kenntnisstand verließ sie unbeobachtet ihre Wohnanschrift in der Frankfurter Straße / Bereich Westring. Die Polizei leitete sofort weitreichende Suchmaßnahmen ein. Dazu suchten die Einsatzkräfte das Gebiet um die Wohnanschrift über mehrere Stunden ab. Die Beamten wurden unterstützt von der Feuerwehr Fulda, der Rettungshundestaffel mit ihren Mantrailern und dem DLRG. Bei der Suche miteinbezogen wurden auch die nahegelegenen Gewässer der Fuldaaue. Hierzu setzte die Feuerwehr Fulda und das DLRG Boote ein. Die Polizei befragte Anwohner und führte weitreichende Suchmaßnahmen im Umfeld um die Wohnung des Mädchens durch. Bisher konnte das Kind nicht aufgefunden werden. Heute Morgen führt die Polizei Fulda die Suche fort und wird dabei unterstützt von einer oberen zweistelligen Anzahl von Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei, des Polizeipräsidiums Frankfurt und der Bundespolizei aus Hünfeld. Außerdem wird eine Drohne mit Wärmebildkamera eingesetzt. Auch die Feuerwehr Fulda und das DLRG sind erneut im Einsatz, um die Gewässer in der Fuldaaue erneut abzusuchen.

Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Zeugen, die das Kind gesehen haben oder Hinweise zum Aufenthaltsort des Mädchens geben können, werden gebeten sich an das Polizeipräsidium Osthessen oder jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Die Suche nach dem Kind, das seit dem Montagabend als vermisst gilt, wurde in der Nacht vorerst eingestellt, wie die Polizei mitteilte.

 Die Polizei bittet um Hinweise
Hinweise bitte an das Polizeipräsidium Osthessen unter der Telefonnummer 0661/105-0, jede andere Polizeidienststelle oder die Onlinewache unter polizei.hessen.de/onlinewache

© GBS News-Online
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