Symbolfoto: pixabay

BAB 4: Unfall mit zweistündiger Vollsperrung bei Bad Hersfeld

Sachschaden beläuft sich auf circa 28.000 Euro – Rückstau hatte in der Spitze eine Länge von 4 km

BAD HERSFELD
Am Dienstag gegen 08.25 Uhr ereignete sich auf der Bundesautobahn 4 zwischen den Anschlussstellen Bad Hersfeld und Friedewald ein Verkehrsunfall mit einem Pkw und einem Sattelzug. Ein 51-jähriger Fahrzeugführer aus dem Ilm-Kreis befuhr mit seinem Pkw Mercedes den dritten Fahrstreifen der dreispurigen A4 vom Autobahndreieck Kirchheim kommend in Richtung Eisenach. Im Verlauf einer langgezogenen Linkskurve verlor der Pkw-Fahrer aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit auf teilweise schneebedeckter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet ins Schleudern, teilt die Autobahnpolizei mit.

Im weiteren Verlauf kam er nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Betonleitwand. Von dort wurde das Fahrzeug abgewiesen und schleuderte quer über die gesamte Fahrbahn. Letztendlich prallte er auf einen Sattelzug aus Litaun, der sich auf dem ersten Fahrsteifen befand. Der Sattelzug wurde von einem 56-jährigen litauischen Staatsangehörigen geführt. Beide Fahrzeuge kamen zum Stillstand und waren nicht mehr fahrbereit.

Die beteiligten Fahrzeugführer blieben bei dem Unfallgeschehen zum Glück unverletzt. Durch die Kollision wurde der Fahrzeugtank des Sattelzuges stark beschädigt. Im weiteren Verlauf trat durch diese Beschädigung eine größere Menge Dieselkraftstoff aus und verteilte sich quer über alle drei Fahrspuren.

Nach dem Unfallgeschehen musste die Bundesautobahn 4 an der Unfallstelle, aufgrund von Bergungs- und Reinigungsarbeiten, für zwei Stunden voll gesperrt werden. Die Feuerwehr Bad Hersfeld sowie die Autobahnmeisterei Hönebach waren zum Zweck der Absicherung der Unfallstelle und Reinigung der gesamten Fahrbahn im Einsatz.

Die BAB 4 war in östliche Fahrtrichtung in der Zeit von 08.30 – 10.30 Uhr voll gesperrt. Um 10.30 Uhr erfolgte die Freigabe des dritten Fahrstreifens. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Verkehr bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Die vollständige Freigabe der Fahrbahn erfolgte um 11.00 Uhr nach Abschluss der gesamten Bergungsarbeiten. Der Rückstau hatte in der Spitze eine Länge von 4 km. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 28.000 Euro.

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