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„Katz- und Maus-Spiel“ mit der Polizei in Fulda am „Carfreitag“

Trotz geltender Corona-Kontaktbeschränkungen feierten junge Erwachsene mit 50 Fahrzeugen „Carfreitag“ – Treffen wurden über soziale Netzwerke organisiert

FULDA
Am Karfreitag gab es im Fuldaer Stadtteil Niesig einen Großeinsatz der Polizei. Der Grund: Eine Gruppe von jungen Erwachsenen mit 50 Fahrzeugen haben sich über die sozialen Medien zu einem „Carfreitag“ getroffen, um zu feiern.

Die Einsatzkräfte hatten den Zufahrtsweg zum Grillplatz dicht gemacht, doch einige Autofahrer flüchteten über einen Feldweg in Richtung Aschenberg. Nur mit einem großen Aufgebot ist es der Polizei gelungen, alle Straßen zu sperren, sodass die Jagd schnell vorbei war. Die Beamten hatten die Personalien der Insassen aufgenommen und Platzverweise ausgesprochen.

Doch die Mahnung der Beamten ließ die Partymeute kalt: Sie setzten ihren Korso durch die Fuldaer Innenstadt fort. Folgende Stationen hatten sie verabredet: Bardostraße, Parkplatz der SB Union, die Shell-Tankstelle in der Kreuzbergstraße, den Tegut-Parkplatz bei BB und später den Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in Hosenfeld.

Erst kurz nach Mitternacht ist es der Polizei Fulda gelungen, das „Katz- und Maus-Spiel“ zu beenden. „Wir haben viele Platzverweise ausgesprochen, haben bei einigen Blut abgenommen, weil Fahrzeugführer unter Drogeneinfluss gefahren sind. Wir haben mindestens fünf Fahrzeuge, die von der technischen Seite beanstandet wurden und drei davon mit erloschener Betriebserlaubnis ermitteln können“, so die Einsatzleiterin der Polizei Fulda.

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