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Ausgangssperre: Polizei spricht von „anderer Hexennacht als sonst“

Keine Anzeigen zu Sachbeschädigungen und auch keine größeren Einsätze für die Polizei in Fulda

FULDA
Die Nacht zum 1. Mai, die Hexennacht, sei in Fulda „sehr ruhig“ gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei in Fulda am Samstagvormittag. Der Grund dafür liege wohl auch in der nächtlichen Corona -Ausgangssperre, erklärte der Beamte.

Bis zum Samstagvormittag habe die Polizei in Fulda keine Kenntnisse in Bezug auf größere „typische Streiche“ zur Hexennacht erlangt. Es habe keine Anzeigen zu Sachbeschädigungen und auch keine größeren Einsätze für die Polizei in Fulda gegeben, sagte der Sprecher. „Das hängt wohl auch mit der Corona-Ausgangssperre zusammen.“

In der Hexennacht führte die Polizei in Fulda im Vergleich zu anderen Nächten etwas mehr Kontrollen durch. Es sei aus polizeilicher Sichte aber eine Nacht gewesen, wie sie auch vor anderen Feiertagen üblich sei. Einige Verstöße gegen die Corona-Ausgangssperre seien vermerkt worden, sonst sei nichts auffällig gewesen.

Am Bronnzeller Kreisel hängten die Hexen zwei Plakate auf. „Im Logdaun üben kleine Hexen nur zuhause, wer bezahlt am Schluss die ganze Sause“, stand auf dem einem. „Distanz in den Mai – die Hexe weint… buhu, Schule & Gastro sind schon soo lange zu“, war auf dem anderen zu lesen. Zudem wurden dort zwei Hexen aufgestellt – mit Mundschutz.

Per Plakat machten die Hexen zudem in Bronnzell aus der alten Sparkasse eine Eisdiele und aus dem Bürgerhaus ein Corona-Testzentrum. In Fulda-Niederrode wurde in Hexe in eine Bushaltestelle gesetzt. Neben ihr hing ein Plakat. „Ich warte seit 827 Jahren auf den Bus“, stand dort. Daneben: „Fuck Corona“.

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