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„sicher.mobil.leben“ – Polizei kontrolliert Radfahrer am Aktionstag

Auf die Gefahren für „schwächere Verkehrsteilnehmer“ aufmerksam machen

FULDA
Das Ziel der länderübergreifenden Schwerpunktkontrollen in dieser Woche ist auf die Gefahren für „schwächere Verkehrsteilnehmer“ aufmerksam machen. So beteiligte sich auch das Polizeipräsidium Osthessen beteiligt am Aktionstag „sicher.mobil.leben – Radfahrende im Blick“. Eigens dazu wurde am Mittwoch unter anderem eine Kontrollstation auf dem Fuldaer Uniplatz eingerichtet.

Patrick Bug, Pressesprecher des Polizeipräsidium Osthessen: „Wir wollen ins Gespräch kommen und dafür sensibilisieren, was die Gefahren im Straßenverkehr sind“. Dabei wurde der Fokus auf die Ausstattung gelegt – sowohl der Fahrräder, die Beleuchtung, die Reflektoren, die unbedingt funktionierenden Bremsen und eine Klingel als auch der Fahrer selbst. „Ein Helm kann schwerste und schwere Verletzungen verhindern“, so Patrick Bug, der davon überzeugt ist, dass Verkehrssicherheit nur gelingt, wenn alle mitmachen.

Insbesondere sei für Autofahrer wichtig, dass beim Überholen von Radfahrern der seitliche Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern innerorts und zwei Metern außerorts einzuhalten ist und nicht auf Radwegen zu parken. „Wenn alle diese Regeln beachten, ist schon viel für die Verkehrssicherheit aller getan“, so Patrick Bug.

„Ich finde es gut“, sagten Radfahrer, die am Mittwochvormittag auf dem Uniplatz kontrolliert wurden. So meinte ein Radfahrer, er selbst sei viel mit dem Rad unterwegs. Autofahrer würden ja auch immer kontrolliert werden, warum nicht auch Radfahrer.

Durch die Aktion soll verdeutlicht werden, dass Fußgänger und Fahrradfahrer im Vergleich zu motorisierten Verkehrsteilnehmern erheblich weniger geschützt sind. Insbesondere bei Unfällen mit Kraftfahrzeugen, aber auch bei Verkehrsunfällen von Fußgängern und Radfahrern untereinander würde in den meisten Fällen einen Personenschaden zur Folge haben. Die Hälfte der Unfälle verursachen Fußgänger und Radfahrer selbst oder leisten einen nicht unerheblichen Beitrag zur Unfallentstehung. So sind die Ursachen hierfür, neben der mangelnden Regelbefolgung oftmals der Verzicht auf persönliche Schutzausstattung wie Fahrradhelme und reflektierende Kleidung.

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