Foto: Crönlein/GBS News-Online

Schwerer Crash: Kinder und schwangere Frau im Auto werden teils schwer verletzt

SUV überschlägt sich nach der Kollision – 25-Jährige ist im neunten Monat schwanger – Großaufgebot von Kräften mit mehreren Rettungswagen und Hubschraubern vor Ort

MÜCKE-ATZENHAIN/MERLAU
Als der Funkmelder der Feuerwehr Mücke am Samstagnachmittag gegen 16.10 Uhr ging, dachte mancher Kamerad beim Blick auf den Ereignisort möglicherweise: Nicht schon wieder. Denn genau wie vor sechs Wochen ging es zu einer Kreuzung bei Atzenhain und genau wie damals verhieß die Alarmmeldung nichts Gutes. Am 12. April (wir berichteten hier) waren zwei Autos miteinander kollidiert, wobei eine Frau starb und ein Mann schwerste Verletzungen erlitt.

Und auch heute sah das Unglücksbild dramatisch aus. Der aus Darmstadt stammende 26-jährige Unfallverursacher kam mit seinem Nissan Juke (mit Anhänger) von der K44 aus Richtung Mücke-Merlau und wollte die L 3072 überqueren. Hierbei übersah er die von rechts mit ihrem Opel Zafira kommende, vorfahrtsberechtigte, 29-jährige Geschädigte. In Folge dessen kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Das Fahrzeug des Unfallverursachers überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

In dem Nissan befanden sich neben dem 26-jährigen Fahrer seine 25-jährige Beifahrerin, zwei Kinder im Alter von vier und ein Jahr, außerdem ist die Beifahrerin im neunten Monat schwanger. Im Opel befanden sich zwei 29-jährige Frauen aus der Gemeinde Mücke mit einem zweijährigen Kind. Die Fahrerin und das Kind wurden nach dem Unfall ins Krankenhaus geflogen. In dem anderen Fahrzeug befanden sich zwei 29-jährige Frauen aus der Gemeinde Mücke mit einem zweijährigen Kind. Alle beteiligten Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Gesamtsachschaden wird auf 35.000 Euro geschätzt.

Auch für die Feuerwehr ist ein solcher Einsatz, bei dem es mehrere Kinder zu betreuen gilt, kein einfacher. Nach mehreren Stunden konnten die Kräfte wieder einrücken. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft jetzt, ob der Kreuzungsbereich durch die Sonneneinstrahlung tatsächlich schlecht zu sehen war.

Vor Ort waren drei Rettungswagen, der Notarzt, Rettungshubschrauber Christoph Mittelhessen, Leitender Notarzt, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, Polizeistreife der Polizeistation Alsfeld sowie Feuerwehren die Merlau und Flensungen. 30 Feuerwehrkräfte waren vor Ort. Die Landstraße war rund drei Stunden voll gesperrt.

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