Symbolfoto: pixabay

Falsche Polizeibeamte versuchten am Telefon 50.000 Euro zu erbeuten

Betrüger täuschten Unfall vor – Unfallgegnerin sei verstorben – Falsche Polizisten drohten mit Inhaftierung

MELSUNGEN
Im Bereich Melsungen kam es am Freitagnachmittag um 13.30 Uhr und 15.30 Uhr zu zwei Vorfällen mit falschen Polizeibeamten. Hierbei wurde eine 93- und eine 85-jährige Frau durch unbekannte Täter angerufen. Die angeblichen Polizisten gaben an, dass der Sohn bzw. der Enkel einen schweren Verkehrsunfall hatte und die beteiligte Unfallgegnerin verstorben sei.

Um die Inhaftierung abzuwenden, sei eine sofortige Kaution zu zahlen. In einem der beiden Fälle wurde konkret ein Geldbetrag in Höhe von 50.000 Euro eingefordert. Die beiden unabhängig voneinander angerufenen Damen erkannten allerdings die Betrugsmasche, beendeten geistesgegenwärtig das Telefonat und verständigten die Polizei.

Hinweis:
Momentan gehen vereinzelte Anrufe mit dem oben geschilderten Sachverhalt im Schwalm-Eder-Kreis ein.

Tipps der Polizei:
Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis. Legen Sie einfach auf. Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten. Sollte es zu einem persönlichen Kontakt kommen: Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen – im vorliegenden Fall Polizisten – den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen. Informieren sie die Polizei.

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