Foto: Crönlein/GBS News-Online

Schwerer Unfall auf B49 zwischen Gießen und Reiskirchen, Auffahrt zu A5

Pkw überschlug sich mehrfach und landete nach ca. 150 Metern im Gebüsch – 34-Jährige kam schwer verletzt in die Klinik

GIESSEN / REISKIRCHEN
Gegen 14.08 Uhr ereignete sich ein schwerer Unfall auf der B49 zwischen Gießen und Reiskirchen in Höhe Grossen-Buseck bei der Auffahrt zur A5 Richtung Frankfurt.

Eine 34-jährige Pkw-Fahrerin kam mit ihrem Audi SQ5 aus Richtung Gießen und wollte Richtung Reiskirchen. Kurz vor der Auffahrt zur A5 touchierte sie vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit die Leitplanke und verlor die Kontrolle über ihren Pkw. Infolgedessen schoss der Pkw in den Gegenverkehr und touchierte einen Pkw. Durch den Geschwindigkeitsüberschuss raste der Pkw der 34-Jährigen über mehrere Verkehrsinseln, überschlug sich und kam ca. 150 Meter in einem Gebüsch zum Stillstand.

Die Fahrerin war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus ihrem Pkw gerettet werden. Die Strecke auf der B49 in Höhe der Autobahn Ausfahrt musste für zweieinhalb Stunden gesperrt werden. Ebenso die Abfahrt von der A5 nach Reiskirchen/Gießen. Die Höhe des Gesamtsachschadens wird auf mehrere Zehntausend Euro geschätzt.

Nachtrag:
Eine Leserin meldete sich bei uns und meinte, der Vogelsberger Opel hätte nichts mit diesem Unfall zu tun gehabt. Zitat: „Die Beschädigungen an dem Vogelsberger-SUV resultieren aus einem Auffahrunfall, der sich wenig später in der Nähe des ersten Unfallortes ereignet hatte.“ Weiter schreibt die Leserin: „Der Abschleppwagen, auf dem sich der Opel befand, war zur Unterstützung des Kranwagens, der den ersten Unfallwagen bergen sollte, vor Ort.“

Wir haben die Informationen so wie im Artikel beschrieben von der Pressestelle der Polizei. Keinesfalls liegt es an schlechter Recherche. Dem Vorwurf werden wir nachgehen und nachhaken.

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4 Kommentare

  1. SEHR SCHLECHTE BERICHTERSTATTUNG/RECHERCHE

    Da wurden ganz offensichtlich zwei verschiedene Unfälle zusammengelegt!!!! Vielleicht sollte man, bevor solche Bilder und Berichte veröffentlicht werden, ORDENTLICH RECHERCHIEREN

    Der auf dem Abschlepper abgebildete SUV hatte mit dem hier dargestellten Unfall NICHTS zu tun! Die Behauptung, das Unfallauto habe den Vogelsberger-SUV auf der Gegenfahrbahn touchiert, ist glatt gelogen!!!!!

    Vielmehr resultiert der Schaden an dem Opel aus einem zeitlich späteren, an einer anderen Stelle auf der B 49 erfolgten Auffahrunfall. Der Abschlepper, auf dem der SUV stand, war zur Unterstützung des Kranwagens, der den anderen (ersten) Unfallwagen bergen sollte, vor Ort.

  2. Bevor wir einen Beitrag veröffentlichen, haben wir Kontakt mit der Pressestelle der Polizei. Vor dort haben wir diese Informationen genau so erhalten. Für uns ist das, was uns die Pressestelle der Polizei sagt, maßgeblich, da es vor Ort selbst keine Auskunft der Beamten gab. „ORDENTLICH RECHERCHIEREN“ ist immer ein Vorwurf, der schnell gemacht ist ohne zu wissen, woher wir die Informationen haben.

    Wir möchten Ihnen gerne mal aufzeigen, wie so eine Meldung zustande kommt.
    Der Journalist/Reporter kommt zu einer Unfallstelle und weiß erst einmal gar nichts außer dem Bild, was sich ihm vor Ort bietet. Er versucht selbstständig herauszufinden, was genau geschehen ist. Eine Sache geht gar nicht, dass der Journalist evtl. Zeugen befragt. Diese müssen ihm keine Auskunft geben. Schließlich ist er kein Polizeibeamter. Auch die Einsatzleitung der Feuerwehr (falls vorhanden), muss dem Journalisten keine Auskunft geben. Wenn der Einsatzleiter für ein Interview bereit ist, können die Einsatzleiter auch nur das sagen, was sie selbst beim Eintreffen vorgefunden haben. Also bleiben nur die Polizeibeamten vor Ort übrig. Die Beamten wiederum verweisen sehr oft die Journalisten an die Pressestelle. Der Pressesprecher wiederum muss sich auch erst bei den Beamten vor Ort informieren und gibt diese Informationen wieder an die Journalisten vor Ort weiter.

    Das Problem bei diesem Fall war, dass während der Bergung die Streifenbesatzung gewechselt hatte. Die „neuen“ Beamten mussten lediglich die Bergung absichern, wussten aber nichts über den Unfallhergang. Der Pressesprecher der Polizei musste nun die ersten Beamten fragen, die den Unfall aufgenommen hatten. Unter Umständen ist der eine Unfall mit dem anderen Unfall dabei vermischt worden, wie Sie sagen. Das weiß aber der Journalist vor Ort nicht, der von einem weiteren Unfall nichts wusste. Er muss sich schließlich auf die Angaben des Polizeisprechers verlassen. Nun versetzen Sie sich mal in die Lage des Journalisten. Er kommt an die Unfallstelle, sieht zwei Unfallautos, weiß aber nicht, dass es zwei Unfälle in kurzer Zeit gab. Da der Pressesprecher von zwei Pkws sprach, die in diesem Unfall verwickelt waren, musste der Journalist davon ausgehen, der Pressesprecher meint genau diese zwei Pkws. Es ist weder dem Polizeisprecher noch dem Journalisten ein Vorwurf zu machen, denn solche Kombinationen sind wirklich sehr selten. Von schlechter Recherche kann da keine Rede sein. Für die Journalisten/Reporter vor Ort gilt das, was die Pressestellen herausgeben. Und nichts anderes. Meistens, hauptsächlich bei kleineren Ereignissen, ist der Pressesprecher der Polizei selbst gar nicht vor Ort.

    Vielleicht wird dem einen oder anderen Leser bewusst, wie manche (Falsch-)Meldung zustande kommen.

    Die Redaktion

    • Wusste der Journalist vor Ort das? Waren Sie noch da, als die Journalisten da waren? Der Beamte und die Beamtin jedenfalls konnte (oder wollten) nichts sagen. Der Pressesprecher der Polizei kann das auch nicht wissen, denn er sitzt in seinem Büro.

      Wir haben recherchiert und festgestellt, dass Sie persönlich gar nicht mehr am Unfall waren, als der Journalist vor Ort war.

      Die Redaktion

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