Matyas und Welser (Foto: Horst Schütz)

Sieg im letzten Hessenpokalspiel

Lauterbacher Luchse gewinnen mit 2:10 in Frankfurt

LAUTERBACH / FRANKFURT
Mit einem deutlichen 2:10 Auswärtssieg gewinnen die Lauterbacher Luchse auch das letzte Hessenpokalspiel gegen die Löwen Frankfurt und beenden den Wettbewerb damit als ungeschlagener Pokalsieger. Dabei musste Trainer Berndaner die Mannschaft durch den Ausfall von Andre Bruch, Pierre Wex und Emanuel Grund umstellen und Stürmer Ruben Weitzer rückte in die Verteidigung.

Die Gäste aus Lauterbach taten sich in den ersten zwanzig Minuten schwer in das Spiel zu kommen und gaben den Löwen immer wieder die Gelegenheit gefährlich vor das Tor von Themm zu kommen. Dieser hielt seinen Kasten allerdings sauber, parierte ein ums andere Mal gute Schüsse auf sein Tor und hielt damit die Luchse im Spiel. In der 15 Minute traf dann Kapitän Hilgenberg zum ersten und einzigen Treffer des ersten Drittels.

Im zweiten Drittel zeichnete sich ein ähnliches Bild ab, wobei die Lauterbacher im Verlauf besser in das Spiel fanden und dies auch auf die Anzeigetafel bringen konnten. In der 28. Minute traf dabei Julian Grund auf Zuspiel von Schwab und Welser zur 0:2 Führung. Nur vier Minuten später konnten dann aber auch die Löwen das erste Mal Torhüter Themm überwinden und durch Frank zum 1:2 Anschlusstreffer einnetzen. Unbeeindruckt davon erkämpfte sich Welser die Scheibe und traf nur 11 Sekunden später zum 1:3. Kurz vor Drittelende erhöhte Knieling noch auf 1:4 für die Lauterbacher.

Trotz der deutlichen Drei-Tore-Führung waren Trainer und Spieler mit der gezeigten Leistung nicht zufrieden, was in einer deutlichen Kabinenansprache zu spüren war. Das letzte Drittel spielten die Luchse dann konzentrierter und sicherer. In der 50. Minute machten dann Schütz und Davidson durch zwei Treffer in 14 Sekunden alles klar und erhöhten auf 1:6. Zwei Minuten später traf dann Schwab zum 1:7 und zwang die Gastgeber zu einer Auszeit, was den Luchsen aber nicht den Spaß am Toreschießen nahm. Durch weitere Treffer von Kuhn, Knieling und Julian Grund schraubten die Lauterbacher das Ergebnis noch auf 10 Treffer in die Höhe. Carbone konnte für die Löwen noch zum zweiten Tor des Abends treffen, was zum 2:10 Endstand führte.

Für die Lauterbacher Luchse ist damit der Spielbetrieb im Hessenpokal abgeschlossen und der Ernst der Hessenliga geht am kommenden Sonntag den 28.11. gegen Eintracht Frankfurt im heimischen Luchsbau weiter. Spielbeginn ist wie immer in Lauterbach um 18:00 Uhr.

Tore
0:1 Hilgenberg (Welser, Schwab)
0:2 J. Grund (Schwab, Welser)
1:2 Frank (Carbone)
1:3 Welser
1:4 Knieling (J. Grund)
1:5 Schütz (Schwab)
1:6 Davidson (Schwab, Schütz)
1:7 Schwab (J. Grund, Welser)
1:8 Kuhn (Davidson)
2:8 Carbone (Wehner)
2:9 Knieling
2:10 J. Grund (Schwab, Welser)

Spieler Lauterbacher Luchse
Steve Themm, Stephan Andert, Tavish Davidson, Niels Hilgenberg, Lars Schütz, Lars Metzendorf, Matyas Welser, Daniel Knieling, Ruben Weitzer, Tobias Schwab, Michael Kuhn, Julian Grund, Arkadius Bock

Spieler Löwen Frankfurt
Christopher Fink, Jan Lamberger, Thomas Heinecke, Oskar Kromberg, Leonardo Quadrio, Titus Höß, Davide Carbone, Fabian Gebhard, Christian Wehner, Daniel Hasenkampf, Tim Welp, Niklas Keller, David Kindereit, Max Frank

Strafen
Luchse Lauterbach: 8
Löwen Frankfurt: 8

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