Foto: Crönlein/GBS News-Online

100.000 Euro Schaden: Gebäudebrand in Landenhausen

75 Einsatzkräfte der Feuwerwehren am Einsatzort

Update: Stand vom 17.12.2021, 10.41 Uhr
Im Zuge der durchgeführten Brandursachenermittlungen haben sich keine Anhaltspunkte auf eine Brandstiftung ergeben. Wahrscheinlich ist das Feuer in Folge eines technischen Defekts an einer Beleuchtungseinrichtung im Kellergeschoss ausgebrochen.

LANDENHAUSEN
Zum Glück keine Verletzten, aber rund 100.000 Euro Sachschaden ist die vorläufige Bilanz eines Wohngebäudebrandes in Wartenberg-Landenhausen.

Aus bislang unbekannter Ursache kam es gegen 15.35 Uhr zunächst zu einem Entstehungsbrand im Kellergeschoss des Hauses, welcher sich in der Folge über das Erdgeschoss bis auf das Dachgeschoss ausbreitete. Aufgrund der starken Rauchentwicklung konnte die Feuerwehr die Löscharbeiten nur unter erschwerten Bedingungen durchführen. Die Polizei ermittelt.

Die Feuerwehr war zu einem Gebäudebrand mit dem Stichwort „Unklare Rauchentwicklung“ alarmiert worden. Die Brandschützer fanden einen Gebäudebrand vor, der sich über mehrere Geschosse wie Kellergeschoss, Erdgeschoss, Obergeschoss und Dachgeschoss im Gebäude verteilt hatte. Auch der Anbau war davon betroffen. Zum Glück gab es keine verletzten Personen. Die Feuerwehren aus Landenhausen und Angersbach sowie der Löschzug Mitte der Feuerwehr Lauterbach mit dem Hubretter hatten den Brand schnell unter Kontrolle. Das Gebäude hat mehrere Verbindungen zu anderen Gebäuden. „Das hätte dazu führen können, dass sich der Brand auf andere Gebäudeteile ausbreitet“, so Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland. Besonders der Baustoff Holz, der verarbeitet wurde, hätte dies begünstigt, sagte Dr. Holland. „Das ist glücklicherweise nicht passiert“, betont der Kreisbrandinspektor. Das konnte durch die Brandschützer verhindert werden.

Das Hauptbrandgeschehen hatte sich im Erdgeschoss zugetragen. „Dort waren die größten Flammen und musste massiv bekämpft werden“, so Holland. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte vor Ort, der Rettungsdienst sowie eine Streife der Polizei Lauterbach. Die Feuerwehr Lauterbach, Löschzug Mitte war mit einem Löschzug, dem Hubretter und Atemschutzgeräte auch angerückt. Ganz ungefährlich waren die Löscharbeiten nicht. „Man musste auch sehr bedacht vorgehen, denn in dem Holzanbau, der Scheunen-Charakter hat, weiß man nicht, wie begehbar die Decken sind.“

Derzeit laufen noch Nachlöscharbeiten. Alles muss noch kontrolliert werden. Das Haus ist derzeit unbewohnbar, da es stromlos geschaltet wurde.

Am Einsatzort war auch der Rettungsdienst und der Polizei.

Foto: Crönlein/GBS News-Online
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