V. l. n. r. Dekanin Dr. Dorette Seibert, stellv. Dekanin Luise Berroth, SPD-Kreisvorsitzender Patrick Krug und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Matthias Weitzel im Gespräch. (Foto: SPD Vogelsberg)

Austausch zwischen SPD und evangelischer Kirche

Gesellschaftliche Veränderungen, der demographische Wandel und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die eigene Arbeit

VOGELSBERGKREIS
Gesellschaftliche Veränderungen, der demographische Wandel und die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die eigene Arbeit – dass waren einige der Themen, die im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen der Vogelsberger SPD und dem Evangelischen Dekanat Vogelsberg standen, dass kurz vor Weihnachten stattfand.

Bei der Vorstellung der Arbeit des Dekanats wies Dekanin Dr. Dorette Seibert gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Luise Berroth gegenüber dem Vorsitzenden der Vogelsberger SPD, Patrick Krug, und dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Matthias Weitzel, unter anderem auf das Projekt „Route 55+“ als Teil der kirchlichen Erwachsenenarbeit sowie das Engagement im Bereich der Nachbarschaftshilfe mit der Teilnahme an der bundesweiten App „nebenan.de“ hin. „Auch auf dem Land hat sich die Gesellschaft verändert und ist individueller geworden. Bindungen haben nachgelassen. Ziel unserer Arbeit ist es deshalb auch, mit konkreten Angeboten verschiedene Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches zu schaffen und damit Menschen zusammenzubringen“, betonte Dekanin Dr. Seibert.

Im Gespräch betonte der SPD-Kreisvorsitzende Patrick Krug, dass aus seiner Sicht zu „einem guten Leben im Vogelsberg“ gehöre, dass Menschen in den Städten und Dörfern Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches hätten, da hierdurch gesellschaftlicher Zusammenhalt entstünde. „Es braucht gesellschaftliche Akteure um ein solches Angebot von Begegnung und Austausch aufrecht zu erhalten oder mancherorts auch erst wieder zu schaffen. Uns als SPD ist deshalb der Dialog mit möglichst vielen Vereinen, Verbänden und Institutionen wichtig um zu sehen, wo Kommunalpolitik diese vielfältige Arbeit konkret unterstützen und erleichtern kann. Auch wenn Glaube, Religion oder die Mitgliedschaft in einer Kirche eine individuelle Entscheidung ist, die aus gutem Grund jeder in unserem Land frei treffen kann, spielen Kirche, ihr Gemeindeleben und die sich engagierenden Menschen in den Orten unserer Region weiterhin eine wichtige Rolle“, unterstrich Krug abschließend die Bedeutung Gespräche solcher Art für die Vogelsberger Sozialdemokraten.

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