Foto: René Kunze/GBS News-Online

Besuch bei einer Niederländischen Feuerwehr

Ein deutscher Feuerwehrmann besuchte eine niederländische Feuerwache

BUSSUM (Niederlande)
Unser Kollege René Kunze war vergangene Woche für einen Kurzurlaub in den Niederlanden. Was macht ein freiwilliger Feuerwehrmann? Richtig, er besucht natürlich auch die Feuerwehr, wenn er schon in den Niederlanden ist.

Bussum ist ein Ortsteil von Gooise Meren in der niederländischen Provinz Nordholland mit 33.780 Einwohnern. In den vergangenen 30 Tagen wurde die Feuerwehr Bussum 28 Mal zum Einsatz vor Ort gerufen. Die Brandweer (niederländisch für Feuerwehr) ist eine freiwillige Feuerwehr mit einem Einsatzleitwagen (ELW), einer Drehleiter, zwei Löschgruppenfahrzeugen (LF) und einem Wechsellader mit Container (Abrollbehälter). Die aktive Wehr besteht derzeit aus rund 40 Mitgliedern. Die Feuerwache hat eine eigene Kfz- und Schlauchwerkstatt und einen Schlauchturm.

Unser Kollege Kunze wurde freundlich empfangen und man hatte ihm die Feuerwache gezeigt. Die Löschgruppenfahrzeuge haben einen Tank mit 3.000 Liter Wasser. Zusätzlich haben die LF Hilfeleistungssätze aus Schere und Spreizer. Hinten haben diese Fahrzeuge auf beiden Seiten eine Schnellangriffseinrichtung verbaut. In Deutschland ist nur ein Schnellangriff üblich. In zwei Mannschaftsräumen hat die Feuerwehr Tabletts jeweils eines für die Gruppenführer und eines für die Mannschaft, wo alle Einsatzinformationen ablesbar sind. In den Mannschaftsräumen befinden sich die Atemschutzflaschen, so wie in Deutschland auch.

Der Wechsellader (Abrollbehälter) ist für die Bahn und Waldbrandbekämpfung gedacht und hat ein Fassungsvermögen von 6.000 Liter Wasser. Zusätzlich ist er mit einer Bühne für die Brandbekämpfung vorhanden. Die Alarmierung erfolgt wie in Deutschland auch mittels Pager. Zusätzlich, so berichtet es unser Kollege, werden die Brandschützer analog benachrichtigt.

Die Jugendfeuerwehr in Bussum hat ein eigenes Löschgruppenfahrzeug und die gleiche Kleidung wie ihre erwachsenen Kameraden. Für deutsche Verhältnisse ungewöhnlich. Hier hat die Jugendfeuerwehr eine andere Kleidung, berichtet unser Kollege.

Foto: René Kunze/GBS News-Online
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