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Dachstuhlbrand in Rudingshain – Wohnhaus weitgehend zerstört

Mehrere Wehren sind im Einsatz – 80 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt

RUDINGSHAIN
Gegen 8.03 Uhr meldete die Leitstelle des Vogelsbergkreises unter dem Stichwort „Brandeinsatz F2Y“ einen Gebäudebrand in Rudingshain mit Menschenleben in Gefahr. Das Wohnhaus ist einsturzgefährdet.

In einem älteren, ortstypischen Fachwerkhaus mit Scheunenanbau war ein Brand ausgebrochen und hatte sich rasch ausgeweitet, so dass kurz darauf bereits dichter Rauch und Flammen aus dem Dach schlugen. Nachbarn hatten den Brand bemerkt, die Feuerwehr verständigt und den Bewohner gewarnt, der sich daraufhin unverletzt ins Freie retten konnte.

Etliche Wehren sind vor Ort. Auch die Drehleiter kommt zum Einsatz. Erste Decken sind schon eingestürzt. Das Feuer droht auf eine Scheune überzugreifen.

Derzeit sind rund 80 Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten beschäftigt, doch die Solaranlage auf dem Dach erschwert die Arbeit der Feuerwehr. Zunächst konnte man noch einen ersten Innenangriff durchführen, doch dies war schnell nicht mehr möglich, so dass die Feuerwehr sich zu einem massiven Löschangriff von außen entschloss. Einstürzende Zwischendecken sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach sorgten für weitere Gefahren, weshalb ein besonders vorsichtiges Vorgehen vonnöten war.

Es gelang den Kräften schließlich, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf den Scheunenanbau zu verhindern; das Haus wurde jedoch weitgehend zerstört und ist unbewohnbar. Es entstand Sachschaden im sechsstelligen Bereich. Die Brandursache ist noch unklar. Entsprechende Ermittlungen wurden bereits eingeleitet.

Der Sachschaden wird sich im sechstelligen Bereich bewegen. Mittlerweile ist auch das THW mit dem Ortsverband Alsfeld, dem Ortsverband Lauterbach und dem Ortsverband Groß-Gerau eingetroffen.

Dr. Sven Holland, Kreisbrandinspektor Vogelsbergkreis

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